Während der Reha
Hier finden Sie Informationen zu Ihrer Unterbringung, den Mahlzeiten während des Aufenthalts sowie zu den Freizeitmöglichkeiten, die Ihnen in der Klinik und Umgebung zur Verfügung stehen.

Unterbringung und Zimmer
Die Unterbringung in der Salinen Klinik, in der Rosentrittklinik und im Stimmheilzentrum erfolgt in Einzelzimmern mit Dusche und WC zum Teil mit Balkon, bedarfsweise in rollstuhlgerechten Zimmern. Auf Anfrage kann die Unterbringung mit Begleitpersonen in Doppelzimmern erfolgen. Dringend medizinisch begründeten Zimmer- bzw. Unterbringungsbedarf können Sie im Vorfeld bei uns anfragen.
Die Unterbringung in der Sophie-Luisen-Klinik erfolgt in behindertengerechten Doppelzimmern mit Dusche und WC. Auf Anfrage kann die Unterbringung mit Begleitpersonen im Doppelzimmern erfolgen. Die Unterbringung im Einzelzimmer -sofern Kapazitäten vorhanden sind- muss in der Anmeldung angegeben werden. Sollte kein Einzelzimmer zum geplanten Aufnahmetermin verfügbar sein, muss kurzfristig ein Doppelzimmer bezogen werden bzw. kann sich dann auch der Aufnahmetermin verschieben. Auf ein Einzelzimmer besteht kein Anspruch, in medizinischen Notfällen muss mit einer Verlegung vom Einzelzimmer in ein Doppelzimmer gerechnet werden. Für die Wahlleistung Einzelzimmer-Unterbringung berechnen wir einen Zuschlag von 60,00 € pro Tag.
WLAN-Zugang ist möglich. Der Zugang ist kostenpflichtig und wird als Teil der Multimediapauschale abgerechnet.
Inhalt der Multimediapauschale:
- 2,50 € TV
- 2,00 € WLAN
- 0,60 € Telefon
- 0,40 € Radiowecker
Gesamtwert: 5,50 €
Für unsere Patienten berechnen wir jedoch nur 2,00 € pro Aufenthaltstag.
Ein Telefon ist auf dem Zimmer vorhanden. Die Telefongebühr ist über die Multimediapauschale angedeckt, sofern die Multimediapauschale gebucht wurde.
Unser Reinigungsteam ist von Montag bis Samstag für Sie da. Der Wechsel von Handtüchern und Bettwäsche erfolgt in regelmäßigem Turnus. Sollten Sie weitere Wünsche haben, sprechen Sie bitte mit den Mitarbeitern des Zimmer-Service oder der Rezeption.
Wenn Sie spezielle Allergiker-Bettwäsche benötigen, informieren Sie bitte die Rezeption bei Ihrer Anreise oder Ihren behandelten Arzt bei der Aufnahmeuntersuchung. Wir stellen Ihnen die Bettwäsche dann zur Verfügung.
Bitte unterstützen Sie uns in unseren Bemühungen um ein gepflegtes Ambiente für unsere Patienten und verzichten Sie auf das Waschen und Trocken von Kleidung und Schuhen auf den Zimmern. Benutzen Sie stattdessen die hierfür vorgesehenen Einrichtungen in Bad Rappenau und Umgebung. Für Ihre „kleine“ Wäsche steht ein Wasch- und Bügelraum zur Verfügung. Waschmittel hierfür bitte in der Cafeteria kaufen.
Vorsorglich müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Sie eigene elektrische Geräte, wie beispielsweise Fön, Rasierapparat, Radiogerät nur dann in Gebrauch nehmen dürfen, wenn diese keine Defekte aufweisen und den VDE-Richtlinien sowie den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen. Sonstige elektrische Geräte sind aus Brandschutzgründen nicht gestattet.
Sie haben die Möglichkeit Geld, Schmuck und andere Wertsachen in Ihrem Zimmertresor oder im Tresor der Rezeption unterzubringen. Für eingebrachte Wertsachen wird keine Haftung übernommen.
Benachrichtigen Sie bitte umgehend die Rezeption, damit der Schaden fachgerecht und zeitnah behoben werden kann. Dies gilt auch für technische Probleme mit Wasser, der Heizung oder dem Licht. Versuchen Sie keinesfalls den Schaden selbst zu beheben.
Unsere Heizungsanlage wird nach Energieeffizienzkriterien gesteuert. Bei gleichmäßiger Einstellung des Thermostats an Ihrem Heizkörper bleibt Ihre Raumtemperatur angenehm. Bitte lüften Sie Ihr Zimmer in kurzen Intervallen, d.h. Stoßlüftung über fünf Minuten statt Energie verschwendender Dauerlüftung.
Wir bitten um Verständnis, dass wir Haustiere in unseren Kliniken aus hygienischen Gründen nicht erlauben können.
Innerhalb der Klinik, auf den Balkonen, der Dachterrassen, sowie außerhalb auf dem gesamten Klinikgelände, ist der Konsum von alkoholischen Getränken sowie von Tabakwaren nicht erlaubt. Zum Rauchen benutzen Sie bitte unseren Raucherpavillon zwischen Rosentrittklinik und Parkgelände.
Bewahren Sie Ruhe und melden Sie den Brand unverzüglich. Befolgen Sie die Anweisungen des Klinikpersonals. Verlassen Sie den Raum mit dem Brandherd und schließen Sie die Türen, damit kein Rauch in den Flur gelangt. Lösen Sie Alarm am Feuermelder aus. Machen Sie sich gleich nach Ihrer Ankunft mit dem Fluchtwegeplan vertraut, den Sie im Klinikflur finden. Die grüne Beschilderung in den Gängen weist auf Notausgänge hin.
Helfen Sie uns, Feuergefahren zu vermeiden und befolgen Sie unser Verbot zur Nutzung von Kerzen und sonstigem offenen Licht sowie defekten Elektrogeräten in unseren Häusern.
Speisen- und Getränkeangebot
Während Ihres Aufenthalts sorgen wir in unserem Restaurant mit einem abwechslungsreichen Speiseangebot aus unseren Frischküchen für Ihr leibliches Wohl.
Eine sorgfältig zubereitete Kost nach den Richtlinien der DGE kann darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag für Ihre Genesung und zur langfristigen Vorbeugung vor erneuter Krankheit leisten. Nutzen Sie daher auch unsere Beratungs- und Schulungsangebote, die Ihnen bei der Umstellung bisheriger Ernährungsgewohnheiten helfen.
Je nach persönlicher Situation oder vorliegender Erkrankung erhalten Sie frisch und schmackhaft zubereitete Sonderkost, wie etwa spezielle Gerichte für geriatrische Patienten, für Patienten mit Schluckbeschwerden, für Diabetiker oder für Gäste, die einer Schon- oder Reduktionskost bedürfen. Bei den täglichen Mahlzeiten versuchen wir, auch Ihre persönlichen Vorlieben so weit als möglich zu berücksichtigen.
Wir bitten Sie um Beachtung der Tischzeiten und um angemessene Bekleidung. Spezielle Kostformen erhalten Sie nach ärztlicher Verordnung.
Die Speisenversorgung aus unserer Frischeküche trägt zum Erfolg Ihrer Therapie bei, dennoch sind Sie nicht dazu verpflichtet, die Mahlzeiten in unserem Restaurant einzunehmen. Wenn Sie eine Mahlzeit nicht einnehmen möchten, teilen Sie dies bitte dem Servicepersonal mit. Ersatz hierfür kann jedoch nicht geleistet werden.
Während der Mahlzeiten steht auf den Tischen Mineralwasser für Sie bereit. Im Eingangsbereich finden Sie Tafelwasseranlagen zur Selbstbedienung. Gegen Entgelt erhalten Sie nichtalkoholische Getränke Ihrer Wahl am Getränkeautomaten oder in der Cafeteria (gilt nicht für die Sophie-Luisen-Klink, dort stehen freie Getränke zur Verfügung). Im Aufenthaltsraum bei der Diätlehrküche können Sie sich eine Thermoskanne mit heißem Wasser füllen und auf Ihr Zimmer mitnehmen.
Bitte verzichten Sie aus hygienischen Gründen darauf, jegliche Speisen aus dem Speisesaal mitzunehmen, Lebensmittel im Schließfach zu deponieren, im Zimmer aufzubewahren oder damit im Klinikbereich Tiere zu füttern. Aus Gründen des Brandschutzes ist der Einsatz von elektronischen Kochgeräten im gesamten Haus verbote
Therapien und Anwendungen
Bitte bringen Sie zur Erstuntersuchung alle Vorbefunde, Medikamente und Röntgenbilder mit. Wir empfehlen Ihnen unkomplizierte Kleidung zu tragen, z. B. einen Jogginganzug. Wir danken Ihnen, wenn Sie pünktlich erscheinen. Medikamente erhalten Sie nach Ihrer ärztlichen Untersuchung ausschließlich vom Pflegepersonal.
Ihren Therapieplan erhalten Sie je nach Tageszeit Ihrer Ankunft noch am selben Abend oder spätestens am darauffolgenden Morgen über Ihr Postfach. Bei Terminänderungen bzw. Nachverordnungen erhalten Sie Ihren Therapieplan ebenso über Ihr Postfach.
Bademantel, Frottiertücher, Badebekleidung sowie Sportkleidung und Turnschuhe. Die Zimmerhandtücher werden vom Haus gestellt. Eine Patientenwäscherei ist vorhanden.
Diese Info finden Sie auf Ihrem persönlichen Therapieplan. Sollten Sie sich in den Kliniken nicht zurecht finden, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter.
Wahlleistungen sind zusätzliche Leistungen in unserer Rehabilitationsklinik, die jeder Patient in Anspruch nehmen kann – sei es über eine Privatversicherung, eine private Zusatzversicherung oder als Selbstzahler.
Aus unserem Wahlleistungskatalog können Sie gerne sämtliche Komfortelemente in Anspruch nehmen. Bitte klären Sie ab, ob Ihr Tarif bei einer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung dies vorsieht. Sie können diesen Komfort genießen, wenn Ihr Tarif diese zusätzlichen Leistungen nicht vorsieht. In diesem Falle müssen Sie jedoch die Kosten selbst tragen.
Gerne können Sie auch Ihren Partner als Begleitperson zur Maßnahme mitbringen.
Eine Beurlaubung ist nur aus wichtigen Gründen über eine Sondergenehmigung des Chefarztes möglich. Ansonsten ist das Verlassen der Klinik über Nacht von den Kostenträgern untersagt.
Ärztliche Eingangsuntersuchung
Bei der Patientenaufnahme durch unsere Pflegefachkräfte erfassen über wir über eine Blutdruckmessung, Gewichtserhebung und weitere Untersuchungen zunächst alle relevanten Informationen.
Im Zuge eines ausführlichen Anamnese-Gesprächs machen sich Ihre betreuende Fachärztin oder Ihr betreuender Facharzt ein Bild über Ihre gesundheitliche Verfassung und klärt mit Ihnen die individuelle Zielsetzung Ihres Reha-Aufenthaltes. Dabei werden auch die Vorbefunde gesichtet und eine eingehende klinische Untersuchung durchgeführt, bei der gängige diagnostische Verfahren wie beispielsweise Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen oder Knochendichtemessung, aber auch spezialisierte Methoden wie beispielsweise eine Videoendoskopie zum Einsatz kommen können.
Individuelles Therapieprogramm
Als ergebnisorientierter Reha-Anbieter setzen wir in unseren Kliniken auf einen ganzheitlichen Therapieansatz, der sich an Ihren persönlichen Anforderungen im Alltag orientiert. Dabei arbeiten hoch qualifizierte Fachtherapeutinnen und Fachtherapeuten aus unterschiedlichen Disziplinen eng abgestimmt auf den bestmöglichen Therapieerfolg hin. Neben den Behandlungsangeboten, die sich direkt auf Ihr Krankheitsbild beziehen, kommen auch Therapiebausteine wie psychologische Betreuung bzw. Psychotherapie oder Ernährungsberatung zum Einsatz. Auf der Grundlage der ausführlichen Eingangsuntersuchung legen wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapieprogramm fest, bei dem Sie von einem Team spezialisierter Therapeutinnen und Therapeuten aus unterschiedlichen Fachgebieten angeleitet und betreut werden. Je nach Indikation können auch Spezialverfahren, wie etwa unsere multimodale Schmerztherapie geeignete Behandlungsbausteine darstellen.
Unterstützung bei der Wiedereingliederung
Während Ihres Aufenthalts erhalten Sie umfassende Beratung und Anleitung zur allen Fragen rund um Ihre Gesundheit und Ihren Behandlungs- und Trainingsmaßnahmen. Dazu gehören auch Hilfestellungen bei Ihrer Wiedereingliederung in den privaten und ggf. beruflichen Alltag. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch eine langfristige Begleitung an. Spezielle Programme wie IRENA, TRENA oder Psy-Rena, aber auch unsere attraktiven Pauschalarrangements können einer erneuten Erkrankung wirkungsvoll vorbeugen.
Suchen Sie während oder nach Ihrem Reha-Aufenthalt ein offenes Ohr bei einem Betroffenen mit denselben Erfahrungen? Benötigen Sie nach der Rehamaßnahme neben den Nachsorgeangeboten Unterstützung durch eine Gruppe bei der weiteren Bewältigung von Krisen?
Profitieren Sie aus diesen und vielen anderen Gründen aus unserer Kooperation mit dem Selbsthilfebüro Heilbronn und Selbsthilfegruppen im und nach dem klinischen Alltag. Dabei geht es einerseits um die gemeinsame Arbeit für die Selbsthilfe, aber auch darum, Ihnen bei Bedarf einen Experten zur Seite zu stellen, der aus eigenen Erfahrungen helfen kann.
Selbsthilfegruppebeauftragter der Kur- und Klinikverwaltung ist Herr Ingmar Sebastian Schiedel, Prokurist und Verwaltungsleiter, Tel.: 07264 - 862104 oder per Mail.
Folgende Selbsthilfegruppen sind Partner der Einrichtungen der Kur- und Klinikverwaltung:
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Suchtkrankenhilfe Schwaigern e.V. (Ansprechpartner: Peter Heck)
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Selbsthilfe Hören Heilbronn (Ansprechpartner: Christian Hartmann)
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Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. (Ansprechpartnerin: Karin Krüger)
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Burnout Selbsthilfegruppe Heilbronn (Ansprechpartner: Christof Bauer)
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Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V. - Selbsthilfegruppe Heilbronn (Ansprechpartnerin: Regina Schacke)
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Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V. (Bezirksgruppe Heilbronn | Ansprechpartner: Wolfgang Heiler)
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Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. (Ansprechpartnerin: Susanne Viehbacher)
Über das Selbsthilfebüro Heilbronn können Sie Informationen über weitere Selbsthilfegruppen erhalten, die Ihnen zu anderen Themen oder an anderen Orten helfen können.
Kontaktinformationen
Happelstraße 17a
74074 Heilbronn
Tel.: 07131 6493950
selbsthilfebuero@ppsg.de
Neben zahlreichen maßgeschneiderten Therapieangeboten bieten wir zu Ihrer Behandlung ergänzende Beratungsangebote an:
Klinische Sozialarbeit
Im Bereich der klinischen Sozialarbeit erhalten Sie und auch Ihre Angehörigen unter anderem Informationen zu folgenden Themen:
Berufliche Situation:
- stufenweise Wiedereingliederung
- innerbetriebliche Umsetzung
- Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Reduktion des beruflichen Stundenpensums bei Beamten
- Kontaktvermittlung zur Rehabilitationsberatung der Rentenversicherung
Schwerbehindertenrecht / Anträge nach SGB IX:
- Erstantrag oder Änderungsantrag zur Festsetzung eines GdB
- Nachteilsausgleiche
Rentenfragen:
- Erwerbsminderungsrente
- Altersrente
Häusliche Versorgung:
- Organisation von ambulanten Hilfen (häusliche Krankenpflege, hauswirtschaftliche Hilfen, Hausnotruf, mobile Hilfsdienste, Essen auf Rädern, ...)
- Information zur Pflegeversicherung
- Angehörigengespräch
Finanzielle Hilfen:
- Krankengeld
- Übergangsgeld
- Arbeitslosengeld I und II
- Härtefonds für Krebspatienten
- Zuzahlungsbefreiung
- Pflegegeld
- Hilfen für pflegende Angehörige, Beratungen
Wir beraten Sie gerne und vermitteln Ihnen gegebenenfalls geeignete Hilfen.
Diätberatungen
Im Bereich Diätberatung vermitteln wir Ihnen in Gruppen- und Einzelberatung Know-how zu folgenden Themen:
- Diabetes mellitus
- Adipositas
- Hyperlipidämie
- Hyperurikämie/Gicht
- Verschiedene Erkrankungen z.B. Allergien, Milchzuckerunverträglichkeit, Schluckbeschwerden