Therapieangebote im Therafit
Unsere physiotherapeutischen und physikalischen Behandlungen unterstützen Sie gezielt bei der Linderung und Vorbeugung körperlicher Beschwerden und ergänzen damit Ihre reguläre medizinische Versorgung.

Physiotherapeutische Therapie
Physiotherapeutische Therapien erfolgen auf ärztliche Verordnung z.B. als allgemeine Krankengymnastik, neurophysiologische Krankengymnastik, Krankengymnastik am Gerät oder manuelle Therapie. Die Verordnung erfolgt auf der Basis des Heilmittelkataloges.
Krankengymnastik umfasst alle Behandlungsmethoden und -techniken unter Berücksichtigung der neurophysiologischen Kontrollmechanismen am Bewegungssystem einerseits sowie der funktionellen Steuerungsmechanismen der Organsysteme andererseits, mit bewusster Ausnutzung der vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems, zur Förderung der sensomotorischen Funktionen.
Behandlung in der Gruppe unter Ausnutzung gruppendynamischer Effekte unter Wahrung der individuellen Kontakte der Therapeutin oder des Therapeuten zu den einzelnen Patientinnen und Patienten der Gruppe. Diese Behandlung kommt auch nach einer Einzelbehandlung zur Vertiefung erworbener Kenntnisse in Betracht oder wenn die psychische Situation der Patientinnen oder Patienten die Ausnutzung gruppendynamischer Effekte erfordert.
Krankengymnastische Behandlung als Einzel- oder Gruppenbehandlung im Bewegungsbad (auch Schmetterlingsbad) unter Ausnutzung der Wärmewirkung des 28 bis 36° C temperierten Wassers, des Auftriebes und des Reibungswiderstandes des Wassers mit und ohne Auftriebskörper.
Krankengymnastik an Seilzug- und/oder Sequenztrainingsgeräten unter Berücksichtigung der Trainingslehre.
Von Therapeutinnen und Therapeuten durchgeführter Teil der manuellen Medizin auf der Grundlage der Biomechanik und Reflexlehre zur Behandlung von Dysfunktionen der Bewegungsorgane mit reflektorischen Auswirkungen. Sie beinhaltet aktive und passive Dehnung verkürzter muskulärer und neuraler Strukturen, Kräftigung der abgeschwächten Antagonisten und Gelenkmobilisationen durch translatorische Gelenkmobilisationen. Anwendung einer gezielten impulslosen Mobilisation oder von Weichteiltechniken. Die krankengymnastische manuelle Therapie enthält keine passiven Manipulationstechniken von blockierten Gelenkstrukturen an der Wirbelsäule.
Behandlung mit dosierter Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule. Die Wirkung der Traktion bestimmt die Therapeutin bzw. der Therapeut durch Kraftansatz, Zugrichtung und durch entsprechende Gelenkstellung.
Krankengymnastische Behandlungsverfahren (nach Bobath, PNF) unter Ausnutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems.
Physikalische Therapie
In der physikalischen Therapie werden die Eigenschaften von physikalischen Reizen wie Wärme, Kälte, Reibung und Strom genutzt, um Linderung und Heilung bei akuten wie chronischen Schmerzzuständen zu erzielen.
Massage einzelner oder mehrerer Körperteile, auch Spezialmassagen (Bindegewebs-, Segment-, Periost- und Colonmassage)
Manuelle Massagetechnik mit systematischer Anordnung und rhythmischer Folge von Drehgriffen, Schöpfgriffen, Pumpgriffen sowie stehenden Kreisen und Spezialgriffen.
Wärmetherapie
Behandlung mit gestrahlter oder geleiteter Wärme durch unmittelbare Erwärmung.
Kältetherapie
Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte in Form von Eiskompressen (in Eiswürfel getauchte bzw. mit Eiswürfeln gefüllte oder mit Salzwasser gefrorene Frottiertücher), tiefgekühlten Eis-/Gelbeuteln (in strapazierfähiger Plastikfolie eingeschweißte gelartige Silikat-masse), direkte Abreibung (Eismassage, Eiseinreibung), Kaltgas und Kaltluft mit entsprechen-den Apparaturen sowie Eisteilbädern in Fuß- oder Armbadewannen.
Elektrotherapie/-behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile
Elektrotherapie/-behandlung mit individuell eingestellten Stromstärken und Frequenzen unter Verwendung
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galvanischer Ströme
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niederfrequenter Reizströme (z. B diadynamischer Ströme)
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mittelfrequenter Wechselströme
Ultraschalltherapie
Behandlung zur gezielten regionalen Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten (insbes. Muskulatur, Knochen, Gelenksstrukturen) mit hochfrequenten mechanischen Schwingungen (Longitudinalwellen) mit einer Frequenz von 800 – 3000 kHz.
Inhalationstherapie
Inhalationstherapie als Einzelbehandlung
Inhalation mittels Zerstäuber (Trockeninhalation) oder Spray (Feuchtinhalation) von Solelösungen und/oder verordneten Medikamenten mit einer Teilchengröße von 0,5 - 5 μm.