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Die totale Endoprothese der Gelenke

Ersatz des zerstörten durch ein künstliches Gelenk

Die Salinenklinik in Bad Rappenau ist spezialisiert auf die Nachbehandlung von Endoprothesen am Knie-, Hüft- und Sprunggelenk und bietet ein umfassendes Rehabilitationsangebot.

Jährlich wird in Deutschland bei rund 400.000 Patientinnen und Patienten eine so genannte Endoprothese eingesetzt. Dies geschieht meist aufgrund von Abnutzung, Verletzung oder Erkrankung eines Gelenks. Mittlerweile gehört die Implantation von künstlichen Gelenken zu den häufigsten Operationen in Deutschland und ist damit ein Routineeingriff.

Zurück in den Alltag und den Beruf

Die richtige rehabilitative Behandlung nach dem operativen Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, oder nach anderen Arten von Hüft-Operationen, wie z.B. Nagelung bzw. Verschraubung nach einem Knochenbruch, ist von zentraler Bedeutung für eine schnelle Heilung und rasche Rückkehr in den Alltag und Beruf. Damit wir Sie im wahrsten Sinne des Wortes schnell – und vor allem sicher – wieder auf die Beine bekommen, haben wir ein umfangreiches Rehabilitationsprogramm für Sie entwickelt.

Die ersten 14 Tage nach der Operation benötigt der Körper in der Regel für die ersten Prozesse der Wundheilung. Wenn Sie aus der Klinik entlassen werden, bekommen Sie einen Arztbrief und Ihren „Endoprothesenpass“ ausgehändigt. Der Arztbrief enthält alle wichtigen Informationen über Ihre Operation und die Nachbehandlung. 

Innerhalb des Reha-Aufenthaltes in der Salinenklinik soll die Wiederherstellung der allgemeinen Mobilität erfolgen. Dabei werden Muskeln aufgebaut und gedehnt, um das Gelenk in Zukunft zu stabilisieren und beweglicher zu machen. Oftmals sind diese durch jahrelange schmerzbedingte Schonhaltung verkürzt und geschwächt. 
Zusätzlich zu Ihrem individuellen Trainingsplan erhalten Sie von uns Trainingsmaßnahmen, die Ihnen bei den Aktivitäten des praktischen Lebens helfen werden.

Übersicht über unsere Reha-Maßnahmen nach einer Total-Endoprothese:

  • Einzelphysiotherapie zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
  • Manuelle und apparative Lymphdrainage als Entstauungstherapie (bei med. Notwendigkeit)
  • Mobilisierung im TEP-Bewegungsbad
  • Schulung von prothesengerechten Lebensverhalten durch die Ergotherapie
  • Ergometer bzw. Laufbandtraining zur Verbesserung von Funktion und Kondition
  • Geh- und Lauftraining in der Gruppe zur Verbesserung der Mobilität
  • Wundmanagement durch Fachärzte und Wundschwestern
  • Informationsvorträge zur Verbesserung der Kenntnisse über Ihre Krankheiten
  • Ernährungsberatung bei Übergewicht und Allergien zur Unterstützung des Heilverlaufes
  • Psychologische Gesprächstherapie und Erlernen von Entspannungsübungen
  • Sozialrechtliche Beratung und Organisation von Nachsorgeleistungen

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu den Reha-Maßnahmen nach einer Total-Endoprothese. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular